logo Haaghuuri, Praxis für Gesundheit

Die Natur hat ihre Geheimnisse behalten! Wir können auch heute noch (wieder) von ihr lernen und erfahren ihre wunderbare Kraft.

Margaretha Lischer
Naturärztliche Therapeutin NVS
Weinbergstrasse 32,
CH–2540 Grenchen
Telefon: +41(0)32 652 34 52

HAAGHUURIS NATUR PUR

Der neue Kunstkalender Pflanzenwesen 2017 ist gedruckt und zum Versand bereit. Bestellung

Im Berner Sprachraum wird heute noch ab und zu eine ältere Frau, die komisch, kauzig oder sogar unheimlich erscheint als Haaghuuri bezeichnet. Woher aber stammt dieser Ausdruck?

In der alten Zeit lebten die (ersten) Bauern in kleinen Gemeinschaften zusammen. Sie rodeten ein Stück Land und pflügten die Erde um zu sähen. Durch die Rodung wuchsen Dorngestrüppe–, Brom– und Himbeeren, Weiss– und Schwarzdorn, aber auch Haselnüsse und Eberesche.

Je mehr das freilaufende Vieh an diesem Gestrüpp knabberte, umso dichter wurde die Hecke. Diese Hecke, oder Haag, bot den Siedlern Schutz vor wilden Tieren, vor den plündernden wilden Waldmenschen, aber auch vor Geistern und Dämonen.

Jede Sippe hatte ihre heilkundige Alte — die Hüterin des Feuers, des Hauses (Haus–Frau!), die ihr Wissen von der Grossmutter bekommen hatte, welche auch wieder von der Grossmutter eingeweiht worden war...

Im Winter sass die Alte beim Feuer, träumte und erzählte Geschichten vom Wald und seinen Geistern von Naturgeistern und Zauberwesen.

Im Frühjahr aber zog es sie zum Haag, wo sie heilkräftige Kräuter sammelte, auf die Natur lauschte und sich in ihre Geheimnisse einweihen liess.

Da die Grossmutter lange und oft in der Hecke weilte, nannten sie die Dorfbewohner Heckensitzerin — Heckenreiterin — Hagezussa (zussa bedeutet Weib) oder Hagedise (Dise bedeutet Geist).